Das Lehren und Lernen im Bewegungs- und Sportunterricht ist nicht nur an die Vermittlung gebunden, sondern zu aller erst daran, was gelehrt und gelernt werden soll. Die Auswahl der Inhalte und ihre Thematisierung können von verschiedenen Gesichtspunkten aus erfolgen, entsprechend unterscheiden sich auch die Argumente ihrer Begründung. Die einfache Bestimmung eines Inhaltes (z.B. eines Sportspiels oder einer Bewegungstechnik) ist unzureichend, denn dieser Inhalt wird nicht absichtslos in eine Lehre eingebracht. Dadurch, dass er lehrbar und lernbar gemacht werden soll, wird er immer schon in eine Perspektive, einen Absichtszusammenhang, eingeordnet. Die Perspektive der Thematisierung von Inhalten hat sich im Laufe der Geschichte der Leibeserziehung und des Sportunterrichts ständig gewandelt.
In diesem Band wird zunächst im ersten Teil eine Einführung in die grundlegende Beziehung von Bildung und Sache gegeben. Von dort aus wird in zwei Kapiteln die Geschichte der Inhaltsauswahl und die Thematisierung
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